Showreel
LG
Cram
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Cram
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Cram
Das öffentliche Singen von "Happy Birthday" wird in Australien künftig
mit bis zu 800,- Euro (2.320,- Australische Dollar) Bußgeld bestraft, wie aus dem
Gesetzentwurf für das neue australische Urheberrecht,
der Anfang November das Repräsentantenhaus passiert hat, folgt.
Das Lied "Happy Birthday" beispielsweise ist in Australien bis 2030 urheberrechtlich geschützt. Ein öffentliches Singen von Happy Birthday wird demnach als
"ungenehmigte öffentliche Aufführung" gelten, welche unter Strafe steht.
Gelingt es der Regierung ihre Pläne in die Tat umsetzen, wird Australien das erste Land weltweit werden, in dem jede noch so geringfügige Urheberrechtsverletzung eine Straftat darstellt, die mit Bußgeld oder Gefängnis geahndet wird. Ob die Verletzung willentlich oder unwissentlich begangen wird, ist dem Gesetzentwurf zufolge unerheblich.
Besonders toll finde ich den Hinweis:
Sofern nicht ausdrücklich vermerkt sind ggf. anfallende Kosten für Veranstaltungen nicht im Preis inbegriffen.
Falls man überhaupt so weit kommt, sprich die Eingangskontrollen passiert hat. Blöd wäre ja echt wenn man nach stolzer Buchung nicht rein kommen sollte.
Euer
Cram
Google Alerts sind schon etwas feines.
Beiträge auf die man sonst wahrscheinlich nicht gekommen wäre werden hier "frei Haus" geliefert.
So bin ich zum Beispiel auf den
Dj Luis ErRe Tribal de Luxe Mix von Michael Marshall Feat tom Novy - Your Body
gestoßen. Keine Ahnung wer Luis ErRe ist aber ich versuche mal den an den Track zu kommen.
Leider ist mein Spanisch in schriftlicher Form nicht soweit ausgeprägt aber ich glaube so haut es hin.
Lieben Dank auf diesem Wege für die freundliche Unterstützung.
Euer
Cram
Heute mich unser Ansprechpartner von der Stadtsparkasse angerufen. Ansich nichts schlimmes aber ich wollte doch gerne noch mal Prüfung des Sachverhaltes.
Nun ist es tatsächlich so, obwohl nach seinen Worten sogar extra die Revision vor Ort war, 200 € haben sich in Luft aufgelöst. Irgendwie ein totaler Witz.
Den Vorgang am Automaten habe ich dutzendfach, ohne jemals Probleme gehabt zu haben, gemacht. Zumal ich an diesem Tag kurz zuvor noch drei weitere Einzahlungen vorgenommen hatte.
Für die Bank ist klar: Es sind nur 2k eingezahlt worden.
Dies müsste ja dann im Umkehrschluß heißen, ich habe das fehlende Geld entweder verloren, versoffen, verhurt oder einfach eingesteckt!
Mir fehlen wirklich die Worte zumal das Geld vorher von verschiedenen Personen vorgezählt wurde. Ich konnte noch nicht mit unserer Rechtsabteilung sprechen aber wie soll man der Bank das Gegenteil beweisen? Im Endeffekt bleibt es doch an mir hängen und dies finde ich ganz und gar nicht witzig. So ein Vorfall ist in anderen Firmen ein Grund zur Fristlosen, so kann ich mich noch glücklich schätzen...
Eines habe ich auf jeden Fall aus dem Vorfall gelernt:
Ich zahle nur noch zu den Geschäftszeiten ein und wenn jemals noch mal sowas vorkommen sollte laufe ich am Schalter Amok!! Abgesehen davon, dass es die Bank eh weg pfeift.
Dont Trust SSKM.
Cram
Schon wieder ein Monat ohne meinen Senf! Das wird wohl langsam zur Gewohnheit oder wie? Nicht im Geringsten liebe Leser. War doch der Chef der hiesigen Gazette der Meinung, mit dem Cover und meiner Albumpromo wäre das zu viel Novy für einen Monat in einem Heft, so das manche neidvoll grün anlaufen und sich an ihrem Fischstäbchen verschlucken könnten! Alles Quatsch, und so ist es heute einmal wieder soweit, eine Geschichte aus meinem reichen Schatz der Erfahrungen zum Besten zu geben.
Vor nicht all zu langer Zeit saß ich mal wieder im Studio mit meinem Freund und Partner Adrian, und wir hatten den Auftrag, einen Remix zu fertigen für ein in UK, wie man ja heutzutage sagt, in der Branche ansässiges Label. Die Nummer erfreut sich im Original dort schon großer Beliebtheit und alle sind schon in heller Aufruhr bei der Überlegung, was wohl ein toller Clubremix noch bringen könnte.
Vielleicht sollte hier noch erwähnt werden, dass sich die Nummer auf ein altes Sample des Klassikers „Playing With Knives“ von Bizzare Inc. stützt - und zwar das noch nie gehörte Piano!
Wir verbrachten also mehrere Tage ohne Schlaf im Studio und schmiedeten einen wie ich finde wirklich richtig guten Clubkracher. Ein Manko: Das Piano ließen wir raus, weil das Sample ja schon wirklich einen richtig langen Bart hat. Damit ihr euch ein Bild machen könnt, werde ich den Mix zum Anhören auf meine Seite stellen zusammen mit einem Teil des Originals. So könnt ihr euch ein Bild machen, und ich freue mich jetzt schon über eure Kommentare dazu.
Nach Abgabe kam also erst der eigentliche Hammer.
Nach ein paar Tagen meldete sich der A&R des Labels mit seinen Einwänden und Vorschlägen zum Mix:
„I loved the way they have used the very first note of the Bizarre Inc riff and ran it through the mix, but I felt they could have added some more of the riff at these points into the mix as the remix builds i.e 1.30 – 3 min kept as it is, then after here used more of the riff up until the main breakdown, where it could break with no beats etc / just the deep / dark sounds and then add the FULL ‘Bizarre Inc’ sample / riff for 8 bars then the vocal + Bizarre Inc riff, build out with drums and slam the beats back in + bigger sounds added for max impact.”
I think the remix needs to have a main breakdown section added earlier into the remix approx 4.05, with the above – please can they make the drum rolls a lot shorter from 4.55 – 5.50, maybe similar length to the one at the start.
Example…
3.50 – drum build…
4.05 – main breakdown
4.20 – Bizarre Inc riff
4.35 – Bizarre In riff + vocal
4.50 – build
5.05 – beats in + bigger sounds
IMPORTANT: “The reason I have asked this, is the Bizarre Inc riff needs to be played with the vocal at some point in the mix for publishing reasons. I also think using the full Bizarre Inc riff in the main breakdown section would be a huge impact on the dance floors.
Also, can we have a normal DJ outro, instead of long fade out at the end? It lacks a real big breakdown / big moment, but with this added – it will rock!
Nach mehrfachem Lesen sahen wir uns ratlos an und konnten uns nicht erklären, was wir verbrochen hatten. Nach mehr als zehn Jahren Produktion und unzähligen Remixen nun das! Ich habe ja schon immer gewusst, dass die Engländer den Fußball, die Tanzmusik, das schlechte Essen und viele andere nützliche Dinge erfunden haben. Diese Anleitung zum Remixen war dann also das Geheimnis zum Erfolg. Ich möchte euch das nicht vorenthalten, sonst heißt es, hier würde mit gezinkten Karten gespielt. Hier und nur hier für euch die UK Geheimformel zum Welthit. Wenn ihr wollt, dass es rockt, dann haltet euch bitte daran!
Der A&R wurde natürlich sofort von der britischen Geheimpolizei wegen Hochverrats in den Tower geworfen, in dem er nun für immer sein Dasein fristet! Ich glaube nicht, dass ihn meine Email noch erreicht hat, aber vielleicht darf er dort ja Raveline lesen, und so möchte ich ihm doch über diesen Weg unsere Antwort zukommen lassen:
„Dear UK A&R,
FUCK YOU!!!!
Kindest
Tom & Adrian“
Zu meiner Geschichte sollte man vielleicht noch sagen, dass ich hier sicher vielen DJs und Produzenten aus der Seele spreche. Ist es doch so, dass sich die großen Popstars unserer Zeit von allen möglichen namhaften Künstlern Remixes „on Spec“ anfertigen lassen. Das heißt, macht mal einen Remix, und wenn er uns gefällt, dann gibt’s ein bisschen Geld und ihr kommt mit auf die Maxi-CD. Wenn nicht, dann halt nicht! Ich glaube, viele von uns können hier ein Lied von singen. Eine Pink oder die Black Eyed Peas müssen ja auch wirklich ein bisschen aufs Geld achten und sind mit ihren A&Rs bestimmt eine maßgebende Autorität bei der Entscheidung, was in Clubs gut läuft und was nicht. Das wollte ich euch nur mal so am Rande erzählen und euch eine Blick hinter die Kulissen gewähren, denn die Bösen sind oft gut und die Guten sind gerissen. Das war leider schon immer so!
Was schon wieder rum? So ein Mist, denn ich hätte schon noch viel zu erzählen. Na, dann spare ich mir das fürs nächste Mal und möchte euch noch auf den Novy-Blog hinweisen! Der ist ab sofort online, und da gibt es noch mehr Gossip und Bilder und Videos und so weiter und so weiter.
Viel Spaß euch allen und zieht euch warm an, da draußen ist es bitter kalt !
Kuschelige Grüße
TOM
Zum meinen täglichen Aufgaben gehört es Gagen die am Abend Bar kassiert wurden auf das Konto einzuzahlen.
Diesmal ist aber wohl etwas schief gelaufen. Gut - kann schon mal passieren, dachte ich mir.
Also wieder ab ins Office und bei der Stadtsparkasse anrufen: Die freundliche Frau Meier erklärte mir dann, wir haben Ihr Geld gefunden - 2000 €.
Blöd nur das ich 2200 € eingezahlt habe!!
Wo die 200 € abgeblieben sind, konnte sich die Dame auch nicht erklären und so bleibt es an mir hängen!
SSKM - Auf NimmaWiedersehen!
Euer
Cram
Ps. Einzahlung am Schalter mit Buchungstext (z.B. Rechnungsnummer) kostet 1.50 € pro Position.